BERUF & FAMILIE

Von einer guten Vereinbarkeit von Familie und Beruf profitieren alle –nicht zuletzt die Allgemeinheit! Es braucht familienfreundliche Arbeitsplätze und gute Rahmenbedingungen, welche die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder fördern. Die gemeinsame Erziehungsarbeit soll von Geburt an besser berücksichtigt werden.

Wenn beide Eltern arbeitstätig sein möchten, so sollte es nicht an familienergänzenden Betreuungsplätzen fehlen. Eltern bleiben dadurch im Arbeitsprozess, Firmen können die qualifizierten Arbeitnehmer behalten und Familien sind weniger armutsgefährdet, verdienen mehr und zahlen so mehr Steuern – dies nur einige Punkte, wie die Allgemeinheit davon profitiert. Ich finde es wichtig, dass auch Frauen mit Kindern die Möglichkeit haben eine Ausbildung zu machen, ins Berufsleben einzusteigen oder im Arbeitsprozess zu bleiben. Darum unterstütze ich den Ausbau externer Betreuungsangebote.

 

Berufliche Vorsorge, spezielle Situation von Frauen

Als Familienfrau kenne ich die Probleme, die sich ergeben, wenn aufgrund der “Familienpause” nicht mehr in die 3. Säule einbezahlt werden kann. Die Frauen verlieren neben Beitragsjahren auch einen Teil der bereits einbezahlten Raten – da die Versicherung prämienfrei gestellt werden muss, wenn nicht innert 18 Monaten die Erwerbsarbeit wieder aufgenommen wird. Meist arbeiten die Frauen dann mit einem kleineren Arbeitspensum weiter und es kann nur ein geringer Beitrag einbezahlt werden. Die bestehende Versicherung kann meist nicht wieder aktiviert werden und es muss eine neue Versicherung abgeschlossen werden. Dies hat den Nachteil, dass an zwei verschiedenen Orten gespart wird, was zu einem geringeren Endbetrag führt. Ich möchte auf diese Nachteile  aufmerksam machen und nach Lösungen suchen.



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